nachblicken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung nach-bli-cken
Wortzerlegung  nach- blicken
eWDG

Bedeutung

jmdm., einer Sache mit den Blicken folgen, hinterherblicken
Beispiel:
er blickte ihr, dem abfahrenden Zug lange nach

Typische Verbindungen zu ›nachblicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nachblicken‹.

Verwendungsbeispiele für ›nachblicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Polen blickten den vertriebenen Deutschen nach, und doch mochten sie lange an diese Logik nicht glauben.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.2003
Als er davonging, konnte ich mich nicht enthalten, ihm nachzublicken.
Die Zeit, 22.05.1952, Nr. 21
Seine großen Augen blickten verträumt dem blauen Rauch seiner Zigarette nach.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 284
Weil ich aber lief, blickten mir alle nach, die zuvor mit den Augen noch in dem Kochtopf gefischt hatten.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 106
Als sie durch den Vorgarten geht, steht er am Fenster und blickt ihr nach.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 13
Zitationshilfe
„nachblicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nachblicken>, abgerufen am 29.11.2021.

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