Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

nachräumen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung nach-räu-men
Wortzerlegung nach- räumen
eWDG

Bedeutung

jmdm. etw. nachräumenetw. aufräumen, was ein anderer liegengelassen, hinterlassen hat
Beispiel:
muss ich dir alles nachräumen wie einem Kind?

Verwendungsbeispiele für ›nachräumen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zu Hause, in einer Dreieinhalb‑Zimmer‑Neubauwohnung, die sie mit der Mutter teilte, mußte ihr alles nachgeräumt werden. [Der Spiegel, 08.12.1980]
Aber da sie schon am Tag nach der Bandprobe nicht mehr im Hof stehen, scheint irgend jemand der Band nachzuräumen. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.2004]
Männer dagegen kommen nur auf etwa eine Stunde häuslicher Arbeit am Tag – und dann muss die Frau womöglich trotzdem noch nachwischen und nachräumen. [Der Tagesspiegel, 02.12.2003]
Beim Aufruf räumt QTSR den DOS‑Speicher über sich leer und lädt das Programm mit allen Texten nach. [C’t, 1990, Nr. 7]
Das aber räumt ihnen nach wie vor keine Weisungskompetenzen, sondern nur ein Informations‑, Beratungs‑ und Vorschlagsrecht ein. [Süddeutsche Zeitung, 13.01.1998]
Zitationshilfe
„nachräumen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nachr%C3%A4umen>.

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