nachrücken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung nach-rü-cken
Wortzerlegung nach-rücken

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. vorrücken, weiterrücken
  2. 2. [umgangssprachlich] jmdm. (dicht) folgen
eWDG

Bedeutungen

1.
vorrücken, weiterrücken
Beispiele:
bitte nachrücken!
er konnte in die Stelle des Ausscheidenden nachrücken (= aufrücken)
da die hinten Marschierenden nachrückten, konnten die Vorderen nicht stehenbleiben [ BrechtMutter5]
2.
umgangssprachlich jmdm. (dicht) folgen
Beispiel:
planmäßig ist er ... den Preußen nachgerückt [ St. ZweigSternstunden19]

Typische Verbindungen zu ›nachrücken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nachrücken‹.

Verwendungsbeispiele für ›nachrücken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn einer von den ersten elf, zwölf, dreizehn ausfällt, dann rücke ich nach.
Die Zeit, 03.11.2003, Nr. 44
Er wäre weg aus Bonn, und an seiner Stelle könne dann eine Frau nachrücken.
Die Welt, 17.03.1999
Wenn einer mit dem Tod bedient war, rückten sie nach.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 135
Wo zwei ausgereist sind, rücken sofort zehn neue Antragsteller nach.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 432
Heute rückt in einem solchen Fall der nächste Listenbewerber nach.
o. A. [hs]: Nachwahl. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1987]
Zitationshilfe
„nachrücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nachr%C3%BCcken>, abgerufen am 22.01.2021.

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