Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

nachschleichen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung nach-schlei-chen
Wortzerlegung nach- schleichen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

schleichend folgen

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandem) heimlich folgen · (jemandem) hinterherschleichen · (jemandem) hinterherspionieren · (jemandem) nachschleichen · (jemandem) nachspionieren · (jemandem) nachstellen · (jemanden) verfolgen  ●  (jemandem) nachsteigen  österr. · (jemanden) stalken  engl.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›nachschleichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihnen schleicht der Ruf nach, unbedarften Kunden gern ebenso überflüssige wie überteuerte Policen aufzuschwatzen. [Süddeutsche Zeitung, 21.12.1999]
Wenn Du erst einmal krank bist, dann schleicht gewöhnlich noch eine viel schlimmere Krankheit nach. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 07.04.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Er schlich ihr nach, bis sie vor ihrer Haustür stoppte, dann sprach er sie an. [Der Tagesspiegel, 06.05.2005]
Wir erheben uns leise und schleichen dem Surren auf Zehenspitzen nach. [Die Zeit, 24.04.1958, Nr. 17]
Giovanni aber schlich Norina nach und pochte an ihrem Zimmer. [Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2757]
Zitationshilfe
„nachschleichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nachschleichen>.

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