nachsterben

GrammatikVerb
Worttrennungnach-ster-ben
Wortzerlegungnach-sterben
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben kurze Zeit nach einem Menschen, zu dem eine enge Bindung bestand, sterben

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geliebte sterben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nachsterben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber im Irak sterben Menschen nach wie vor einen gewaltsamen Tod.
Die Zeit, 11.01.2010, Nr. 02
Der Tod läßt die Erzählung nicht mehr los, er klammert sich in ihren Fortgang, bis auch der Oberst am Ende seinem frischverstorbenen Sohn nachgestorben ist.
Der Spiegel, 13.11.1989
Eine Witwe hat die Leiche ihres verstorbenen Gatten in die Familiengruft gebracht und will ihm nun trauernd und fastend nachsterben.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 427
Ein letztes Rosen-Blatt, rot, überläßt sie dem Wind, ehe sie ihre mit langen Perlschnüren verzierte Helm-Krone aufsetzt und dem toten Geliebten nachstirbt.
Die Zeit, 08.03.1991, Nr. 11
Gilda wird erstochen, Luisa und Leonore nehmen Gift, Aida schleicht sich in die Grabkammer, um dem Geliebten nachzusterben;
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2003
Zitationshilfe
„nachsterben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nachsterben>, abgerufen am 21.08.2019.

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