nachweinen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungnach-wei-nen
Wortzerlegungnach-weinen
eWDG, 1974

Bedeutung

jmdm., einer Sache weinend nachtrauern
Beispiele:
sie weinte ihm, der alten Zeit keine Träne nach
Kein Mädchen wird mir nachweinen [BöllZug36]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) (wehmütigen Gedanken) hingeben · hinterhertrauern · ↗nachhängen · ↗nachtrauern · nachweinen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

DDR Diktator Fan Krokodilsträne Träne Vergangenheit jedenfalls kaum weinen wohl

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nachweinen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sicherlich werden dem "Mini", sollte er nicht überleben, einige Käufer nachweinen.
Der Tagesspiegel, 09.05.2000
Der alten Zeit weinen immer gerade jene nach, die sie nicht erlebt haben.
Die Zeit, 08.04.1998, Nr. 16
Sie haben sie nicht stur und eigensinnig verneint oder mit romantischen Phrasen einem vergangenen Ideal nachgeweint.
o. A.: Eröffnung der 16. Großen Deutschen Rundfunk- und Fernsehausstellung 1939 auf dem Berliner Messegelände, 28.07.1939
Niemand weint dem jüngsten oder schönsten Mann, dem besten Mann oder dem klügsten Mann schon nach wenigen Stunden nach.
Bachmann, Ingeborg: Malina, Gütersloh: Bertelsmann 1992 [1971], S. 221
Dem »Bürgerkönigtum«, das Anfang 1848 zusammenbrach, weinten sie keine Träne nach.
Gurland, A. R. L.: Wirtschaft und Gesellschaft im Übergang zum Zeitalter der Industrie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16684
Zitationshilfe
„nachweinen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nachweinen>, abgerufen am 18.11.2019.

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