naheliegend

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Worttrennungna-he-lie-gend
Grundformnaheliegen
Wortbildung mit ›naheliegend‹ als Erstglied: ↗naheliegenderweise

Thesaurus

Synonymgruppe
(durchaus) plausibel · leuchtet ein · ↗logisch · nicht von der Hand zu weisen · ↗überzeugend  ●  ↗nachvollziehbar  Hauptform · naheliegend  fig.
Assoziationen
Antonyme
  • weit hergeholt
Synonymgruppe
(nur allzu) logisch sein · (nur allzu) menschlich sein · (nur allzu) natürlich sein · (nur allzu) verständlich sein · auf der Hand liegen · nahe liegen · naheliegend (sein) · nicht weiter überraschen(d sein)
Assoziationen
  • (sich) (förmlich) aufdrängen · ↗(sich) anbieten · ↗(sich) empfehlen · empfehlenswert sein · ratsam erscheinen  ●  auf der Hand liegen  fig.
  • (sich) stürzen auf · ↗hochwillkommen · nur auf etwas gewartet haben · willkommene Gelegenheit (zu)  ●  (ein) gefundenes Fressen  fig. · (nur) allzu bereitwillig (übernehmen o.ä.)  variabel · ↗Steilvorlage  fig. · kommen wie gerufen  Hauptform · (sich) wie die Geier stürzen auf  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktualisierung Analogie Annahme Antwort Assoziation Ausweg Deutung Einfall Einwand Erklärung Folgerung Gedanke Grund Idee Kalauer Lösung Mißverständnis Parallele Pointe Reflex Schluß Schlußfolgerung Schlußfolgerunge Verdacht Vermutung Versuchung Verwechslung Wortspiel buchstäblich Überlegung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›naheliegend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie naheliegend wäre es in einer solchen Situation, auch linke Politik zu machen.
Der Tagesspiegel, 30.09.1998
Der folgende naheliegende Zug erweist sich aber als entscheidender Fehler.
Süddeutsche Zeitung, 07.12.1996
Daß die eingeforderten Gutachten in seinem Sinne ausfielen, ist naheliegend, aber das Problem war und ist damit nicht gelöst.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21249
Sie sah zuerst etwas erstaunt aus, dann aber nahm sie die naheliegende Erklärung meiner Frage arglos an.
Le Fort, Gertrud von: Das Schweißtuch der Veronika, Frankfurt a. M.: Fischer 1959 [1928], S. 111
Diese Einlassung sei gerade für einen intelligenten Täter eine sehr naheliegende Verteidigung.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1954 - 1974, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1998], S. 413
Zitationshilfe
„naheliegend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/naheliegend>, abgerufen am 16.12.2019.

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