nautisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungnau-tisch
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›nautisch‹ als Erstglied: ↗Nautik  ·  mit ›nautisch‹ als Letztglied: ↗aeronautisch · ↗astronautisch
eWDG, 1974

Bedeutung

die Nautik betreffend
Beispiele:
im Kartenzimmer des Schiffes befinden sich die nautische Instrumente
nautische Informationen austauschen
nautische Offiziere ausbilden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Nautik · nautisch
Nautik f. ‘Lehre von der Führung eines Schiffes, Schiffahrtskunde’, entlehnt (2. Hälfte 18. Jh.) aus griech. nautikḗ (téchnē) (ναυτικὴ τέχνη) ‘Schiffahrtskunde’. Das Adj. griech. nautikós (ναυτικός) ‘zum Schiffer, zur Schiffahrt gehörig’, substantiviert ‘Seewesen’, ist von ná͞utēs (ναύτης) ‘Schiffer, Seemann’ (woraus gleichbed. lat. nauta) und dieses von griech. ná͞us (ναῦς) ‘Schiff’ abgeleitet. Nautik wird seit den 50er Jahren des 20. Jhs. in den Zusammensetzungen ↗Astronautik (s. d.) und Kosmonautik wiederbelebt. nautisch Adj. ‘die Nautik, die Seefahrt betreffend’ (18. Jh.), aus lat. nauticus, griech. nautikós (ναυτικός); Einfluß von engl. nautical bzw. mfrz. frz. nautique auf das Dt. (auch auf das oben genannte Subst.) ist möglich.

Typische Verbindungen zu ›nautisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ausbildung Besatzung Dämmerung Fähigkeit Gerät Instrument Jahrbuch Karte Kenntnis Meile Metaphorik Nachwuchs Offizier Patent Personal Reiseführer Sachverständiger Schiffsoffizier Tourismus Verein Veröffentlichung Wachoffizier Wissen Zentrale technisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nautisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›nautisch‹

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Damit die Harmonie stimmt, steht gleich neben den nautischen Instrumenten eine blaue Couch.
Die Welt, 28.10.2005
So nautisch war es, so elitär ist es nicht gemeint?
Die Zeit, 28.02.1983, Nr. 09
Ohne Zweifel war er dabei auch für die nautischen Wissenschaften interessiert.
Konetzke, Richard: Überseeische Entdeckungen und Eroberungen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1151
Aber er hatte seine Aufgabe vorbildlich gelöst und wertvolle nautische Beobachtungen hinterlassen.
Krämer, Walter: Geheimnis der Ferne, Leipzig u. a.: Urania-Verlag 1971, S. 223
Er schob alle Schuld den nautischen Instrumenten, dem Astrolabium und dem Inklinationsprozeß zu.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 378
Zitationshilfe
„nautisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nautisch>, abgerufen am 19.01.2020.

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