neidlos

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungneid-los
WortzerlegungNeid-los
Wortbildung mit ›neidlos‹ als Erstglied: ↗Neidlosigkeit
eWDG, 1974

Bedeutung

ohne Neid
Beispiele:
jmds. Leistung, Erfolge neidlos anerkennen
sich über jmds. Glück neidlos freuen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anerkennung Bewunderung anerkennen bescheinigen bewundern eingestehen gratulieren gönnen zugeben zugestehen überlassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›neidlos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man muss neidlos anerkennen, dass sie mit diesem Vorhaben beeindruckend weit gekommen sind.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.2004
Er war absolut neidlos, aufgeschlossen für Qualität, welcher Art auch immer.
Die Welt, 01.04.2000
In der Tat wird es nirgendwo so exzessiv, aber auch, neidlos anzuerkennen, nirgendwo so intelligent gehandhabt.
Die Zeit, 25.07.2011, Nr. 30
Diese Entschiedenheit, gestand er neidlos zu, hatte sie ihm voraus.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 139
Sie stellen jedenfalls Schumanns neidlosem Charakter das glänzendste Zeugnis aus.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Zitationshilfe
„neidlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/neidlos>, abgerufen am 20.06.2019.

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