neopositivistisch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungneo-po-si-ti-vis-tisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Philosophie
entsprechend der Bedeutung von Neopositivismus

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sind im deutschen Geist von heute tatsächlich starke neopositivistische Strömungen vorhanden?
Die Zeit, 25.01.1965, Nr. 04
Das entspricht genau der neopositivistischen Wissenschaftstheorie und läßt, auf strukturalistischer Basis, Gedanken der Junggrammatiker wieder aufleben.
Kursbuch, 1966, Bd. 5
Denn die geistige Herkunft aus dem neopositivistischen Wiener Kreis, zu dem auch Otto Neurath zählte, wollte und konnte sie nie verleugnen.
Die Welt, 05.05.2001
Nicht so sehr mit dem Dadaismus, eher mit der neopositivistischen, linguistisch geprägten Philosophie des "Wiener Kreises" lassen sich die Experimente der Wiener Gruppe phylogenetisch verknüpfen.
Süddeutsche Zeitung, 04.01.1999
Von Twardowskis Schülern ausgehend, entstand in Polen zu jener Zeit die »Lwów-Warszawa«-Schule (vgl. Zamecki 1977), eine vom Wiener Kreis stark beeinflußte neopositivistische Strömung.
Schäfer, Lothar u. Schnelle, Thomas: Ludwik Flecks Begründung der soziologischen Betrachtungsweise in der Wissenschaftstheorie. In: dies. (Hgg.) Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980, S. 0
Zitationshilfe
„neopositivistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/neopositivistisch>, abgerufen am 21.10.2019.

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