neudeutsch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungneu-deutsch
Wortzerlegungneudeutsch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(meist) abwertend
a)
einer neu aufgekommenen Lebensform, Verhaltensweise in Deutschland entsprechend, für sie charakteristisch
b)
für die jüngere Entwicklung der deutschen Gegenwartssprache charakteristisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausdruck Begriff Bezeichnung Großmannssucht Innerlichkeit Klebrigkeit Komödie Modewort Name Nationalismus Niveau Normalität Richtung Schule Sprachgebrauch Stil Vokabular Wirtschaftspolitik Wort formulieren heißen man nennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›neudeutsch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Leider aber hat das besternte Restaurant nach neudeutscher Art nur abends geöffnet.
Die Zeit, 29.08.2011, Nr. 35
Und wenn man frei darin treibt, heißt das neudeutsch floaten.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.2002
Als Publizist trat R. mit Nachdruck für die Neudeutsche Schule ein.
o. A.: R. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 2319
Sein Schaffen bildet ein Zeugnis für den schweren inneren Kampf der im älteren romantischen Ideal aufgewachsenen Musiker mit der neudeutschen Richtung.
Blume, Friedrich: Abert (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 657
Sein melodischer, volkstümlicher Stil stand in starkem Gegensatz zur »Neudeutschen Schule« um Liszt.
Fath, Rolf: Komponisten - B. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 28914
Zitationshilfe
„neudeutsch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/neudeutsch>, abgerufen am 22.10.2019.

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