niederdonnern

GrammatikVerb
Worttrennungnie-der-don-nern (computergeneriert)
Wortzerlegungnieder-donnern
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp jmdn. mündlich heftig schelten, kritisieren
Beispiel:
Damals wurde ich niedergedonnert ... aber nur moralisch vernichtet [G. Hauptm.RattenIV]

Typische Verbindungen
computergeneriert

donnern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›niederdonnern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und die ganze Zeit regnete und blitzte und donnerte es mächtig auf uns nieder.
Süddeutsche Zeitung, 12.06.1996
Zwischen grollenden Gitarren und surrender Elektronik arbeiten sich mühsam Melodien durch, werden niedergedonnert, verschwinden.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2003
Rund ein Zehntel der Erdmasse donnerte demnach mit hoher Geschwindigkeit auf den Globus nieder.
Der Tagesspiegel, 16.08.2001
Irgendwo zwischen 52 Grad nördlicher und südlicher Breite könnte sie niederdonnern, auf London, New York, Berlin oder Tokyo.
Die Zeit, 05.03.2001, Nr. 10
Mich hat das niedergedonnert.
Tucholsky, Kurt: An Walter Hasenclever, 06.09.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 16257
Zitationshilfe
„niederdonnern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/niederdonnern>, abgerufen am 23.02.2019.

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