Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

nomenklatorisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung no-men-kla-to-risch
GrundformNomenklatur
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

eine Nomenklatur betreffend, darauf beruhend

Verwendungsbeispiele für ›nomenklatorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die prähistorische Wissenschaft war aber gezwungen, nomenklatorisch eigene Wege zu gehen. [Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 406]
Zu dieser nicht korrekten nomenklatorischen Kategorie gehören auch die Kiefernmäulchen. [Die Zeit, 13.06.1969, Nr. 24]
Die Abgrenzung des Mittelpaläolithikums vom Altpaläolithikum hat nomenklatorische Gründe und bedeutet nicht einen extremen kulturellen Wandel oder Umbruch. [Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 418]
Das Ergebnis waren nomenklatorische Retouchen und Uminterpretationen, mitnichten ein Neubeginn. [Süddeutsche Zeitung, 26.10.2002]
Zitationshilfe
„nomenklatorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nomenklatorisch>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
nomen est omen
nomadisieren
nomadisch
nomadenhaft
nolens volens
nominal
nominalisieren
nominalistisch
nominativisch
nominell