normativ

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung nor-ma-tiv
Wortbildung  mit ›normativ‹ als Letztglied: heteronormativ  ·  mit ›normativ‹ als Grundform: Normativität
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

maßgebend, verbindlich, als Richtschnur dienend
Beispiele:
eine normative Bestimmung
ohne normative Festlegungen ist eine Arbeit am Fließband nicht möglich
eine normative Grammatik

Thesaurus

Synonymgruppe
normativ · normgebend · normierend · normsetzend · präskriptiv · vorschreibend · wertend
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›normativ‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›normativ‹.

Verwendungsbeispiele für ›normativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist die Flucht vor der normativen Kraft des Amtes.
Süddeutsche Zeitung, 19.02.2002
Nicht alles normative Erwarten ist eo ipso als Recht qualifizierbar.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 452
Man fürchtete sich vor der normativen Wirkung einer solchen Ausgabe.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19454
Sollte auch hier wieder die normative Ästhetik im Spiel gewesen sein?
Die Zeit, 09.10.1970, Nr. 41
Die Logik ist nicht eine psychologische Wissenschaft, auch nicht normativ.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12063
Zitationshilfe
„normativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/normativ>, abgerufen am 28.01.2022.

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