Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

notabene

Grammatik Adverb
Aussprache  [ˌnoːtaˈbeːnə]
Worttrennung no-ta-be-ne
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

veraltend
1.
übrigens
Beispiele:
ich besaß notabene weder Hut noch Schirm
er gab mir das Geld, das ich notabene nicht verbrauchte
2.
soll Aufmerksamkeit erregen   wohlgemerkt! beachte!
Grammatik: als Ausruf
Beispiel:
Also, ich habe nichts gegen ihn, notabene, wenn ich ihn nicht sehe [ G. Hauptm.FriedensfestI]

Thesaurus

Synonymgruppe
ich betone (Einschub) · notabene · wohlbeachtet · wohlgemerkt  ●  damit das klar ist  ugs. · damit eins klar ist  ugs. · dies sei in aller Deutlichkeit gesagt (Einschub)  geh.
Synonymgruppe
Bemerkung am Rande · bei dieser Gelegenheit · nebenbei bemerkt  ●  notabene  geh., bildungssprachlich
Assoziationen
  • bei diesem Stichwort · bei dieser Gelegenheit · nebenbei bemerkt · nebenher · nicht zu vergessen  ●  zur Seite gesprochen  fig. · übrigens  Hauptform · ach übrigens  ugs. · apropos  geh. · btw  ugs., Jargon, engl. · by the way  ugs., Jargon, engl. · da fällt mir (gerade) ein  ugs. · da wir gerade dabei sind (gesprächsweise)  ugs. · eigentlich (in Fragen)  ugs. · nur mal so nebenbei (gefragt / gesagt / ...)  ugs. · was ich noch sagen wollte  ugs. · wo wir gerade dabei sind (in einem Gespräch)  ugs. · wo wir gerade davon sprechen  ugs. · wo wir schon mal dabei sind (im Gespräch)  ugs.

Typische Verbindungen zu ›notabene‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›notabene‹.

Zitationshilfe
„notabene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/notabene>.

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