notabene

Grammatik Adverb
Aussprache  [ˌnoːtaˈbeːnə]
Worttrennung no-ta-be-ne
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

veraltend
1.
übrigens
Beispiele:
ich besaß notabene weder Hut noch Schirm
er gab mir das Geld, das ich notabene nicht verbrauchte
2.
soll Aufmerksamkeit erregen   wohlgemerkt! beachte!
Grammatik: als Ausruf
Beispiel:
Also, ich habe nichts gegen ihn, notabene, wenn ich ihn nicht sehe [ G. Hauptm.FriedensfestI]

Thesaurus

Synonymgruppe
dies sei in aller Deutlichkeit gesagt (Einschub) · ich betone (Einschub) · notabene · wohlbeachtet · ↗wohlgemerkt  ●  damit das klar ist  ugs. · damit eins klar ist  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Bemerkung am Rande · bei dieser Gelegenheit · nebenbei bemerkt  ●  notabene  geh., bildungssprachlich
Assoziationen
  • bei diesem Stichwort · bei dieser Gelegenheit · nebenbei bemerkt · ↗nebenher · nicht zu vergessen  ●  ↗übrigens  Hauptform · ach übrigens  ugs. · ↗apropos  geh. · da fällt mir (gerade) ein  ugs. · da wir gerade dabei sind (gesprächsweise)  ugs. · ↗eigentlich  ugs. · nur mal so nebenbei (gefragt / gesagt / ...)  ugs. · was ich noch sagen wollte  ugs. · wo wir gerade dabei sind (in einem Gespräch)  ugs. · wo wir gerade davon sprechen  ugs. · wo wir schon mal dabei sind (im Gespräch)  ugs.
  • am Rande · ↗beiläufig · ↗en passant · im Vorbeigehen · im Vorübergehen · ↗nebenbei · ↗nebenher · ↗nebenhin  ●  mal eben nebenbei  ugs.
Zitationshilfe
„notabene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/notabene>, abgerufen am 09.05.2021.

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