notig

Worttrennungno-tig (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
österreichisch, umgangssprachlich geizig, schäbig
b)
süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich arm, in Not

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zeiten wurden immer „notiger“, die Partei schmolz und schmolz.
Die Zeit, 07.12.1962, Nr. 49
Es war verflucht schwer, in diesen notigen Zeiten das Essen und das Gewand zu beschaffen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 337
Im elektronischen Geschäftsverkehr, etwa zur Absicherung eines Überweisungsauftrages an die Bank, sind demnach zwei Verschlüsselungsschritte notig.
Der Tagesspiegel, 30.10.1996
Forschung ist notig.Untersuchungen über Risikoverhalten in der Sexualität und beim Drogenkonsum müssen intensiviert werden.
Die Zeit, 22.06.1990, Nr. 26
Aber es lautet nicht notig noch rechtschaffen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6829
Zitationshilfe
„notig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/notig>, abgerufen am 15.12.2019.

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