notig

Aussprache 
Worttrennung no-tig
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
österreichisch, umgangssprachlich geizig, schäbig
b)
süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich arm, in Not

Verwendungsbeispiele für ›notig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zeiten wurden immer „notiger“, die Partei schmolz und schmolz.
Die Zeit, 07.12.1962, Nr. 49
Es war verflucht schwer, in diesen notigen Zeiten das Essen und das Gewand zu beschaffen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 337
Aber es lautet nicht notig noch rechtschaffen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6829
Zitationshilfe
„notig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/notig>, abgerufen am 19.06.2021.

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