nottun

Grammatik Verb · tut not, tat not, hat notgetan (meist in der 3. Person verwendet)
Worttrennung not-tun
Ungültige Schreibung not tun
Rechtschreibregeln § 36 (3)

Thesaurus

Synonymgruppe
erforderlich sein · ↗erfordern · nottun · notwendig sein · nötig sein · vonnöten sein
Assoziationen
  • (es gibt) keine andere Möglichkeit · (es gibt) keinen anderen Ausweg · (sich) nicht vermeiden lassen · als einzige Möglichkeit (bleiben) · ↗alternativlos (sein) · das einzige sein, was geht · es gibt keine Alternative (zu) · es muss sein · keine andere Möglichkeit sehen · keinen (anderen) Ausweg finden · nicht anders können (und) · nicht umhinkommen (zu) · nicht umhinkönnen (um) · nichts anderes tun können (als) · unvermeidbar sein  ●  (an etwas) führt kein Weg vorbei  fig. · (an etwas) geht kein Weg vorbei.  fig. · (etwas) geht nicht anders  Hauptform · In der Not frisst der Teufel Fliegen.  Sprichwort · die einzige Möglichkeit sein  Hauptform · es sich nicht (immer) aussuchen können  Spruch · Es muss (einfach).  ugs., Spruch · Wat mutt, dat mutt.  ugs., Sprichwort, norddeutsch · anders geht's (nun mal) nicht  ugs. · nicht d(a)rum herumkommen  ugs.
  • erforderlich · geboten · ↗notwendig · ↗nötig · ↗unabweisbar · ↗unausweichlich · ↗unbedingt · ↗unentbehrlich · ↗unerlässlich · ↗unvermeidlich · ↗wesentlich · ↗zwingend · zwingend geboten  ●  (eine) conditio sine qua non  geh., lat. · unbedingt nötig  ugs.
  • im Entstehen · im Entstehungsprozess · im Werden  ●  in statu nascendi  geh., lat.

Typische Verbindungen zu ›nottun‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nottun‹.

Verwendungsbeispiele für ›nottun‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zu erwarten, dass dieser Schutz immer genau dort verletzt wird, wo es nottut, ist lebensfremd.
Die Zeit, 17.12.2007, Nr. 51
Es offeriert auch, wenn es nottut, Sicherheit für Leib und Leben.
Die Welt, 25.11.2003
Insgesamt ist es für mich eine naheliegende Situation, daß man schaut, wo etwas nottut und man helfen kann.
Süddeutsche Zeitung, 18.04.1996
Sie spürte, wie sehr eine Rechtfertigung nottat, und beklagte sich über den alten Waschwagen.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 60
Außer diesen Infanterieeinheiten schuf er auch eine berittene Truppe, die dank ihrer großen Beweglichkeit rasch, wo immer es nottat, eingreifen konnte.
Pflaum, Hans-Georg: Das römische Kaiserreich. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20872
Zitationshilfe
„nottun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nottun>, abgerufen am 14.08.2020.

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