Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird im Rahmen des DWDS-Projekts von der Redaktion überarbeitet.

oh

GrammatikAusruf
Aussprache
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Ausruf der Überraschung, der Verwunderung o. Ä.
b)
Ausruf der Ablehnung, Ab-, Zurückweisung

Verwendungsbeispiele für ›oh‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oh wäre sie doch durch keinerlei äußere Einschränkung daran gehindert!
Archiv der Gegenwart, 2001 [1979]
Dieser aber drehte sich von ihm mit den Worten "Oh nein, fass mich nicht an" weg.
Die Zeit, 16.04.2009, Nr. 17
Oh hätte es doch eine andere Soße oder überhaupt keine Soße zu dem Schokoladenpudding gegeben!
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 365
Wenn etwas hinfällt, oder sie selber stolpert oder sie stößt sich, dann sagt sie eben "Oh lala".
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 30.05.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Beim ersten umständlichen Telefonat von Pennsylvania nach Berlin hatte meine Nichte nicht viel mehr gesagt als ach und oh.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 59
Zitationshilfe
„oh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/oh>, abgerufen am 28.01.2020.

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