Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

onanistisch

Grammatik Adjektiv · ohne Steigerung
Aussprache  [onaˈnɪstɪʃ]
Worttrennung ona-nis-tisch
Wortzerlegung Onanist -isch

Verwendungsbeispiele für ›onanistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese können ihrerseits immer wieder nur auf die narzisstische, onanistische Figur des Künstlers zurückgeführt werden. [Süddeutsche Zeitung, 06.06.2002]
Einige Jugendliche geben an, sich unter dem Einfluß der Pornographie auch onanistisch zu betätigen. [Die Zeit, 04.12.1970, Nr. 49]
So schmerzhaft‑verblasen, pubertär und onanistisch orakelt die Jugend – und beschimpft die Alten. [Der Tagesspiegel, 21.10.1999]
Trotzdem muß es erlaubt sein, auch einmal einen kritischen Einwand gegen die Ansicht von der völligen Harmlosigkeit onanistischer Betätigung zu bringen. [Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 76]
Ein vergessener Freud Schüler der ersten Generation, Isidor Sadger, hätte an dieser Stelle mit strenger Miene bemerkt, Nietzsches Stilgestus erkläre sich aus seiner onanistischen Sexualkonstitution. [Die Zeit, 24.03.1989, Nr. 13]
Zitationshilfe
„onanistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/onanistisch>.

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