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onomatopoetisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ono-ma-to-po-etisch · ono-ma-to-poe-tisch
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft lautmalend, lautnachahmend
Beispiele:
›summen‹ ist ein onomatopoetisches Wort
onomatopoetische Silben

Thesaurus

Synonymgruppe
lautmalend · lautmalerisch · onomatopoetisch · schallnachahmend
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›onomatopoetisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›onomatopoetisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›onomatopoetisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In auffallender Gleichförmigkeit finden sich bestimmte onomatopoetische Ausdrücke über alle Sprachen des Erdkreises verbreitet. [Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 132]
Falcos Texte schließen an eine österreichische Tradition der onomatopoetischen Lautdichtung an. [Die Zeit, 11.02.2008, Nr. 06]
Britton beherrscht das klassische Entertainment und ist ein echter Meister des Live‑Comicstrips mit onomatopoetischen Sprechblasen. [Süddeutsche Zeitung, 29.05.2004]
Onomatopoetisch betrachtet, ist die Welt längst nicht so kompliziert, wie sich "onomatopoetisch" anhört. [Die Welt, 11.12.2003]
Der Name Umbvumbvumvu ist augenscheinlich onomatopoetisch, entstanden aus dem dumpfen Brausen seines Laufes. [Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 160]
Zitationshilfe
„onomatopoetisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/onomatopoetisch>.

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