onomatopoetisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungono-ma-to-po-etisch · ono-ma-to-poe-tisch (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft lautmalend, lautnachahmend
Beispiele:
›summen‹ ist ein onomatopoetisches Wort
onomatopoetische Silben

Thesaurus

Synonymgruppe
lautmalend · ↗lautmalerisch · onomatopoetisch · schallnachahmend
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Falcos Texte schließen an eine österreichische Tradition der onomatopoetischen Lautdichtung an.
Die Zeit, 11.02.2008, Nr. 06
In auffallender Gleichförmigkeit finden sich bestimmte onomatopoetische Ausdrücke über alle Sprachen des Erdkreises verbreitet.
Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 132
Britton beherrscht das klassische Entertainment und ist ein echter Meister des Live-Comicstrips mit onomatopoetischen Sprechblasen.
Süddeutsche Zeitung, 29.05.2004
Rhythmisch mannigfaltige, onomatopoetische Klänge parodieren humorvoll sprachliche Semantik seiner vok.
Buzga, Jaroslav: Kapr. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 37534
Der Name Umbvumbvumvu ist augenscheinlich onomatopoetisch, entstanden aus dem dumpfen Brausen seines Laufes.
Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 160
Zitationshilfe
„onomatopoetisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/onomatopoetisch>, abgerufen am 19.01.2019.

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