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ontisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung on-tisch
Wortzerlegung ont- -isch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie als seiend, unabhängig vom Bewusstsein existierend verstanden; dem Sein nach

Typische Verbindungen zu ›ontisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ontisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›ontisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ontologisches Fragen ist zwar gegenüber dem ontischen Fragen der positiven Wissenschaften ursprünglicher. [Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 8]
Dasein ist ihm selbst ontisch »am nächsten«, ontologisch am fernsten, aber vorontologisch doch nicht fremd. [Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 13]
In gewisser Weise hat die ontische Untersuchung des Todes darüber immer schon entschieden. [Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 238]
Diejenige Tiefe, die man berechtigterweise allein meinen kann, liegt den ontischen Verhältnissen nach ebenso oft nach außen wie nach innen zu. [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 335]
Denn auch der ontische "Überbau", der ganze Gruppen der Elemente nicht in sich aufnimmt, bleibt doch rückbezogen auf die niedere Seinsschicht und ihren kategorialen Bau. [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 896]
Zitationshilfe
„ontisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ontisch>.

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