ontisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungon-tisch
Wortzerlegungont--isch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie als seiend, unabhängig vom Bewusstsein existierend verstanden; dem Sein nach

Typische Verbindungen zu ›ontisch‹

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Verwendungsbeispiele für ›ontisch‹

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Ontologisches Fragen ist zwar gegenüber dem ontischen Fragen der positiven Wissenschaften ursprünglicher.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 8
Diejenige Tiefe, die man berechtigterweise allein meinen kann, liegt den ontischen Verhältnissen nach ebenso oft nach außen wie nach innen zu.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 335
Ontisch aber ist die ewige Herrlichkeit G. es die Voraussetzung für die Folge seiner Taten.
Klein, J.: Gott. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 16484
Damit wäre aber der Pantheismus zunächst nur auf der ontischen Ebene vermieden.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1803
Die allgemeine Menschennatur ist sonach das ontische Prinzip der Moral.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 5080
Zitationshilfe
„ontisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ontisch>, abgerufen am 08.04.2020.

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