Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

opalen

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung opa-len
GrundformOpal
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
aus Opal bestehend
b)
wie Opal durchscheinend, schimmernd

Verwendungsbeispiele für ›opalen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und immer deutlicher erschaute Isa die Vision der opalenen Brücke mit der lichtglänzenden Stadt am jenseitigen Ufer. [Heyking, Elisabeth von: Der Tag Anderer. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9679]
Den Blick unverwandt auf das magische gleitende Glänzen des Wassers gerichtet, befand er sich in einer von unsagbarem Glanz erfüllten, schwebenden opalenen Blase. [Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 1046]
Hinter der glatten, opalenen Wasserfläche verschwimmen die hohen, schneebedeckten Bergketten der nördlichen Ufer in blauviolettem Dunst. [Die Zeit, 25.10.1985, Nr. 44]
Und jeder entzündet den opalenen Dunst um sich her zu einer matten Aura, und eine geht in die andere über. [Die Zeit, 22.04.1966, Nr. 17]
Im Montafon aber stehn die Berge hoch und gewaltig gewölbt, traumschwere Schatten in einem opalenen Kobaltblau. [Die Zeit, 16.08.1951, Nr. 33]
Zitationshilfe
„opalen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/opalen>.

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