opferbereit

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung op-fer-be-reit
Wortzerlegung Opfer-bereit
eWDG, 1974

Bedeutung

zu einem Opfer bereit, selbstlos, uneigennützig
Beispiele:
eine opferbereite Mutter
opferbereit sein, sich einsetzen

Typische Verbindungen zu ›opferbereit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›opferbereit‹.

Verwendungsbeispiele für ›opferbereit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schweizer sind heute noch stolz auf diese Tat, und sie sind opferbereit wie 1946.
Die Zeit, 30.07.1971, Nr. 31
Sein Stolz sei es, Sohn dieses großen und opferbereiten Volkes zu sein.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 02.03.1939
Wie hätten sie denn sonst die Massen ergreifen, mitreißen, aufrütteln, willfährig und opferbereit machen sollen?
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 270
Zum Glück gewann ich einen Helfer, wie er verständnisvoller und opferbereiter nicht zu finden war.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 4991
Allen oben genannten Herren sowie dem Verlag Herder sei für die verständnisvolle, opferbereite Zusammenarbeit aufrichtig gedankt.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 17980
Zitationshilfe
„opferbereit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/opferbereit>, abgerufen am 28.05.2020.

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