opferwillig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungop-fer-wil-lig (computergeneriert)
Wortzerlegungopfern-willig
Wortbildung mit ›opferwillig‹ als Erstglied: ↗Opferwilligkeit
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben
Synonym zu opferbereit

Verwendungsbeispiele für ›opferwillig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diejenigen, die heute das große Wort führen, waren damals nicht gerade opferwillig.
Die Zeit, 26.08.1998, Nr. 36
Unter Hintansetzung aller persönlichen Interessen war er dafür der tatkräftigste und opferwilligste Arbeiter.
Scharnagi, August: Haberl. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 28434
Auch war er eine unermüdliche Arbeitskraft, im höchsten Grad opferwillig, gewissenhaft und zuverlässig.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7904
Wir müssen allen Forderungen unserer Zeit opferwillig und opferfreudig gegenüberstehen und jeden Weg beschreiten, der die Not unseres Volkes lindern kann.
o. A.: 1945. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 10305
Die Generalversammlung sprach ferner der Reichstagsfraktion der Fortschrittlichen Volkspartei ihren Dank und ihre Anerkennung aus für ihr zielbewußtes, charaktervolles und opferwilliges Verhalten bei der Präsidentenwahl.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 02.03.1912
Zitationshilfe
„opferwillig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/opferwillig>, abgerufen am 31.03.2020.

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