Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

opponiert

Grammatik partizipiales Adjektiv
Worttrennung op-po-niert
Grundformopponieren
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Botanik eine Blattstellung aufweisend, bei der an einer Sprossachse ein Blatt einem andern gegenübersteht
2.
Medizin als Daumen den übrigen Fingern gegenübergestellt

Verwendungsbeispiele für ›opponiert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt wird erst mal opponiert, aber anders als vor 1998. [Bild, 12.10.2005]
Das war einer der Momente, in denen die PDS merkte, dass sie jetzt regiert, nicht mehr opponiert. [Süddeutsche Zeitung, 10.04.2002]
Die Hand hat sich weniger dramatisch entwickelt – über den opponierten Daumen beispielsweise verfügt auch der Orang‑Utan. [Die Zeit, 23.03.2000, Nr. 13]
Die Bundesbank wollte die Bankenaufsicht unter ihr Dach bekommen und hat lange dagegen opponiert. [Süddeutsche Zeitung, 17.01.2002]
Bruton hatte dagegen opponiert, sich mit Sinn Fein auf Gespräche einzulassen, bevor die IRA ihre Waffen abgegeben hat. [Süddeutsche Zeitung, 19.12.1994]
Zitationshilfe
„opponiert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/opponiert>.

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