Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

oratorisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ora-to-risch
Herkunft Latein
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich jmds. Fähigkeiten als Redner zum Ausdruck bringend (ohne eine andere Funktion oder Bedeutung zu haben)
2.
in der Art eines Oratoriums

Typische Verbindungen zu ›oratorisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›oratorisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›oratorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch das kontemplative Quartett hat schon ein wenig oratorischen Charakter. [Die Zeit, 23.08.1996, Nr. 35]
Das Werk, das sich oratorisch nennt, gründet sich vorwiegend auf den Chor. [Die Zeit, 02.06.1955, Nr. 22]
Zwingend erscheint hierbei auch die genaue Kenntnis der Textgrundlage dieser oratorischen Passion. [Die Welt, 28.03.2002]
Für ein oratorisches Werk dieser Dimension ist der Nikolaisaal nicht groß genug. [Der Tagesspiegel, 19.10.2004]
In Hamburg hatten die oratorischen Passionen ihren Platz in Nebenkirchen. [Blankenburg, Walter u. a.: Passion. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 45131]
Zitationshilfe
„oratorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/oratorisch>.

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