oratorisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungora-to-risch
HerkunftLatein
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich jmds. Fähigkeiten als Redner zum Ausdruck bringend (ohne eine andere Funktion oder Bedeutung zu haben)
2.
in der Art eines Oratoriums

Typische Verbindungen zu ›oratorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›oratorisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›oratorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch das kontemplative Quartett hat schon ein wenig oratorischen Charakter.
Die Zeit, 23.08.1996, Nr. 35
Zwingend erscheint hierbei auch die genaue Kenntnis der Textgrundlage dieser oratorischen Passion.
Die Welt, 28.03.2002
Neben die Kantate trat gegen Ende von Kuhnaus Wirken die oratorische Passion.
Eller, Rudolf u. a.: Leipzig. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 44051
Auch er blieb an oratorischer und juristischer Gewandtheit nicht hinter seinem Bruder zurück.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4048
Nichts lag ihnen ferner, als handlungslose Gesinnungen durch oratorischen Aufwand glaubhaft zu machen.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 22
Zitationshilfe
„oratorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/oratorisch>, abgerufen am 31.03.2020.

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