Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

organal

Grammatik Adjektiv
Worttrennung or-ga-nal
Wortzerlegung Organum -al
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
1.
das Organum betreffend
2.
orgelartig

Typische Verbindungen zu ›organal‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›organal‹.

Verwendungsbeispiele für ›organal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insgesamt also spricht auch in den organalen Partien mehr für eine modale Lesung als dagegen. [Husmann, Heinrich: Notre-Dame-Epoche. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 44750]
Man hat daher mit Recht vermutet, daß die organale Praxis beim Sequenzenvortrag eine besondere Rolle gespielt hat. [Husmann, Heinrich: Organum. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 28311]
Das Organum baute sich traditionsgemäß aus Teilen auf, und da dort organale Partien mit Diskantpartien wechselten, konnte auch der Rhythmus umschlagen. [Besseler, Heinrich: Ars antiqua. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 29004]
Sie besteht teils in organalen Bildungen (Quart‑ und Quintparallelen), teils in Formen eines figurativen Borduns. [Avenary, Hanoch u. a.: Jüdische Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 31180]
Die überlieferten Organa benutzen den Gegensatz von organalen Partien und »Disikantpartien« weitgehend für den Formaufbau. [Besseler, Heinrich: Ars antiqua. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 22077]
Zitationshilfe
„organal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/organal>.

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