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ornamental

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung or-na-men-tal
GrundformOrnament
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

aus Ornamenten bestehend, mit Ornamenten versehen

Typische Verbindungen zu ›ornamental‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ornamental‹.

Verwendungsbeispiele für ›ornamental‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In merowingischer Zeit nahm dafür die Schrift einen fast ornamentalen Charakter an. [Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7125]
Das Buch sagt: Wissen ist vielgestaltig, flüchtig, schön, unendlich, ornamental. [Die Zeit, 30.05.2007, Nr. 23]
Nur die ornamentale Verwertung des jüngsten Stils, des Punk, scheint dessen Anhänger noch zu schmerzen. [Die Welt, 19.02.2000]
Schönheit des Ausdrucks um ihrer selbst willen ist keineswegs "zu schön", sondern ornamental, kunstgewerblich, häßlich. [Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 100]
Ornamentale Formen in leuchtenden Farben reihen sich aneinander und werden zum Teil von großflächigen Übermalungen in pastosem Weiß wieder zugedeckt. [Süddeutsche Zeitung, 31.07.2003]
Zitationshilfe
„ornamental“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ornamental>.

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