Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ortsüblich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung orts-üb-lich
Wortbildung  mit ›ortsüblich‹ als Erstglied: Ortsüblichkeit
eWDG

Bedeutung

an einem bestimmten Ort üblich, gebräuchlich
Beispiele:
ortsübliche Gepflogenheiten, Bräuche
die ortsüblichen Sätze
eine ortsübliche Bekanntgabe, Sprache
etw. ist nicht ortsüblich

Thesaurus

Synonymgruppe
alltäglich · die Regel (sein) · gang und gäbe · gebräuchlich · geläufig · gewöhnlich · gängig · herkömmlich · häufig · kein Einzelfall · klassisch · konventionell · nicht selten · normal · ortsüblich · tägliches Brot (sein) · verbreitet · weit verbreitet · weitverbreitet · zum täglichen Brot gehören · üblich  ●  (ein)geübt  fig. · an der Tagesordnung  fig. · handelsüblich  fig. · man kennt das (von)  ugs., Redensart
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›ortsüblich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ortsüblich‹.

Verwendungsbeispiele für ›ortsüblich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Abschluß eines Toasts bildet das ortsübliche Wort für "Prosit". [Süddeutsche Zeitung, 12.01.1999]
Es gelten dort, wo es diese nicht gibt, ortsübliche Löhne und Gehälter und das ist die Orientierung. [Die Zeit, 15.10.2003, Nr. 42]
Presse, TV und Radio würden sie in ortsüblicher Weise bekanntgeben. [Süddeutsche Zeitung, 20.11.1997]
Als zumutbar sollten Jobs gelten, die entsprechend dem ortsüblichen Lohn bezahlt werden. [Die Zeit, 10.03.2004, Nr. 11]
Für das normale Leben waren gleichsam die ortsüblichen Gottheiten zuständig. [Hagemann, Ludwig: Islam. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 658]
Zitationshilfe
„ortsüblich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/orts%C3%BCblich>.

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