pampig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung pam-pig

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. breiig
  2. 2. [salopp, abwertend] frech, unverschämt, patzig
eWDG

Bedeutungen

1.
breiig
Beispiele:
pampige Soße
die Kartoffelsuppe ist pampig geworden
2.
salopp, abwertend frech, unverschämt, patzig
Beispiele:
werde nicht pampig!
zum Schluss wurde er auch noch pampig
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

pampig · Pampe
pampig Adj. ‘breiig, moddrig’, übertragen ‘frech, unverschämt, patzig’ (Anfang 20. Jh.), vorwiegend nordd. nach nd. pampig ‘breiig, klebrig, moddrig’, einer Bildung zu nd. Pamp ‘Brei, Modder’, wozu nordd. Pampe f. ‘breiige Masse’. Vgl. obd. Pampf, omd. Pamps, Bamps, Pams (um 1700) sowie nd. md. pampen ‘in sich hineinstopfen, beim Essen den Mund zu voll nehmen’ (16. Jh.), obd. pampfen. Es handelt sich wohl um Wörter lautmalender Natur.

Typische Verbindungen zu ›pampig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›pampig‹.

Verwendungsbeispiele für ›pampig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn der macht aus den edlen Zutaten Kartoffeln, Butter und Milch pampigen Kleister. [Die Welt, 25.03.2006]
Ob er sie den ganzen Abend anstarren wolle, fragt sie pampig. [Süddeutsche Zeitung, 04.03.2002]
Sie war auch zu anderen Kunden etwas pampig und hat sich ziemlich unwirsch aufgeführt. [Bild, 28.07.1999]
Kann eine so schöne Frau wirklich pampig und ausfallend werden? [Bild, 17.12.2004]
Wenn ein Gast aber ein Nein nicht versteht und pampig wird, hat er keine Chance. [Süddeutsche Zeitung, 06.05.2003]
Zitationshilfe
„pampig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pampig>.

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