pampig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungpam-pig
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
breiig
Beispiele:
pampige Soße
die Kartoffelsuppe ist pampig geworden
2.
salopp, abwertend frech, unverschämt, patzig
Beispiele:
werde nicht pampig!
zum Schluss wurde er auch noch pampig
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

pampig · Pampe
pampig Adj. ‘breiig, moddrig’, übertragen ‘frech, unverschämt, patzig’ (Anfang 20. Jh.), vorwiegend nordd. nach nd. pampig ‘breiig, klebrig, moddrig’, einer Bildung zu nd. Pamp ‘Brei, Modder’, wozu nordd. Pampe f. ‘breiige Masse’. Vgl. obd. Pampf, omd. Pamps, Bamps, Pams (um 1700) sowie nd. md. pampen ‘in sich hineinstopfen, beim Essen den Mund zu voll nehmen’ (16. Jh.), obd. pampfen. Es handelt sich wohl um Wörter lautmalender Natur.

Typische Verbindungen
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Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn der macht aus den edlen Zutaten Kartoffeln, Butter und Milch pampigen Kleister.
Die Welt, 25.03.2006
Ob er sie den ganzen Abend anstarren wolle, fragt sie pampig.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2002
Sie war auch zu anderen Kunden etwas pampig und hat sich ziemlich unwirsch aufgeführt.
Bild, 28.07.1999
Sein Stil ist von jener Art, die sich wohl als lebensnah, hemdsärmelig und jugendlich begreifen möchte, aber sie ist bloß pampig, schlampig und fad.
Die Zeit, 10.04.1987, Nr. 16
Sie steht nicht in gutem Ruf, einzig und allein deshalb, weil sie meist zu dick und pampig gefertigt wird.
Der Tagesspiegel, 05.06.2005
Zitationshilfe
„pampig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pampig>, abgerufen am 21.03.2019.

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