parteilos

GrammatikAdjektiv
Worttrennungpar-tei-los (computergeneriert)
WortzerlegungPartei-los
eWDG, 1974

Bedeutung

keiner Partei angehörend
Beispiele:
er ist parteilos, Parteiloser
daß Kommunisten, Sozialdemokraten und parteilose Gewerkschaftskollegen in brüderlicher Aktionseinheit ... den Kampf führen [Tageszeitung1953]

Thesaurus

Synonymgruppe
neutral · parteifrei · parteilos · ↗unparteiisch · ↗wertfrei
Assoziationen
  • Partei · politische Partei  ●  politische Kraft  ugs.
  • parteifreie Regierung · parteilose Regierung
  • nicht parteigebunden · von (politischen) Parteien unabhängig · über den (politischen) Parteien stehend  ●  ↗überparteilich  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bundeswirtschaftsminister Bürgermeisterin Fachmann Finanzexperte Juristin Justizminister Justizsenator Kandidatin Kultursenator Kultursenatorin Kulturstaatsministerin Müller Oberbürgermeister Oberbürgermeisterin Politikerin Professorin Ressortchef Schatzminister Senatorin Technokrat Theologin Umweltsenatorin Wirtschaftsfachmann Wirtschaftsminister Wirtschaftsprofessor Wirtschaftssenatorin Wissenschaftlerin Wissenschaftsministerin Wissenschaftssenator Wählergruppe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›parteilos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der DDR war der zweifache Vater bis 1989 parteilos.
Süddeutsche Zeitung, 04.10.2000
Er ist seit einiger Zeit parteilos und will eine antimuslimische Liste gründen.
Die Zeit, 16.12.2004, Nr. 52
Denn hier wurden die nationalistischen Lehren, die im nationalsozialistischen Parteiprogramm primitiv formuliert waren, in einem akademisch etablierten Fach intellektuell differenzierter und scheinbar parteilos bestätigt.
Werckmeister, Otto Karl: Von der Ästhetik zur Ideologiekritik. In: ders., Ende der Ästhetik, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1971 [1970], S. 66
Bei den ersten Bundestagswahlen 1949 wurden drei parteilose Abgeordnete gewählt, bei den zweiten 1953 keiner mehr.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 892
Die Mehrheit der parteilosen Arbeiter scheute die offene politische Konfrontation mit den Regierenden und verzichtete auf Aktionen.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 306
Zitationshilfe
„parteilos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/parteilos>, abgerufen am 20.11.2019.

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