perpetuieren

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungper-pe-tu-ie-ren (computergeneriert)
Wortbildung mit ›perpetuieren‹ als Erstglied: ↗Perpetuierung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, oft abwertend bewirken, dass etw. Dauer gewinnt, sich festsetzt, fortsetzt

Thesaurus

Synonymgruppe
beständig machen · ↗bewahren · ↗konservieren · ↗stabilisieren · ↗verfestigen · ↗verstetigen  ●  ↗festklopfen  fig. · perpetuieren  geh. · ↗zementieren  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ungleichheit Zustand

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›perpetuieren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die weitverbreitete Praxis, muslimischen Frauen Erziehung und persönliche Entfaltung zu verweigern, trägt dazu bei, Armut zu perpetuieren.
Die Zeit, 21.01.2008, Nr. 03
Pop ist in seine Teile zerfallen, hat sich verändert, sich selbst perpetuiert.
Die Welt, 08.05.1999
Damit wird die Pflicht zur Überprüfung perpetuiert zur Verpflichtung, die Erfüllung der Überprüfungspflicht zu beweisen.
C't, 1996, Nr. 11
Solange es Zug um Zug weitergeht, ist die Katastrophe perpetuiert.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 58
Dies würde den Kulturkampf, von dem Samuel Huntington so beredt geschrieben hat, erst heraufbeschwören und ihn dort perpetuieren, wo er schon begonnen hat.
Der Tagesspiegel, 16.04.2005
Zitationshilfe
„perpetuieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/perpetuieren>, abgerufen am 12.12.2019.

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