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pfählen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung pfäh-len
Wortbildung  mit ›pfählen‹ als Erstglied: Pfählung  ·  mit ›pfählen‹ als Letztglied: auspfählen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
fachsprachlich
a)
Pfähle in etw. einrammen; mit Pfählen befestigen
b)
mit einem Pfahl stützen
2.
mit einem Pfahl durchbohren und dadurch töten

Verwendungsbeispiele für ›pfählen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Frau, die abgetrieben hat, wurde gepfählt und dann nicht begraben. [Soden, Wolfram von: Der Nahe Osten im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22364]
In voraufklärerischen Zeiten wurden diese als Hexen gepfählt, lebendig vergraben, in Säcke eingenäht ertränkt. [Die Welt, 06.03.1999]
Wenn er nicht im Dienst gestanden hätte, würde er mich gepfählt «haben. [Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 97]
Die Täter griffen ihre Opfer mit Äxten und Messern an, verstümmelten und pfählten mehr als 30 Kinder. [Bild, 31.03.1998]
Armenier – erschossen, gehenkt, gefoltert, gepfählt, erwürgt, verendet, geschlagen, verhungert, zu Tode erschöpft. [Die Zeit, 12.04.2010, Nr. 15]
Zitationshilfe
„pfählen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pf%C3%A4hlen>.

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