Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

pfetzen

Grammatik Verb · pfetzt, pfetzte, hat gepfetzt
Worttrennung pfet-zen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich kneifen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

pfetzen · petzen2
pfetzen, petzen2 Vb. westd. (mit wechselndem Anlaut in breiter Bedeutungsentfaltung), mit den Fingern ‘zusammendrücken, zwicken, kneipen, klemmen, stechen, ritzen’, (von Hunden, Ameisen) ‘beißen’, (mit einer Zange) ‘kneifen, zwacken’, (einen Fahrschein) ‘knipsen, lochen’, (mit glühender Zange) ‘foltern’, (bildlich) ‘belästigen, necken, übel reden, ärgern, tadeln, schmähen, verspotten, strafen’, mhd. phetzen ‘berühren, kitzeln’. Herkunft ungewiß. Die Lautverschärfung (im Wortinneren -tz- und im Anlaut oft pf-) legt nahe, das Verb lautmalend an einen expressiven Wortstamm *pīnts- (auch *pīts-, *pits-) ‘greifen, kneifen’ anzuschließen (s. auch Pinzette).
Zitationshilfe
„pfetzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pfetzen>.

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