pflastermüde

GrammatikAdjektiv
Worttrennungpflas-ter-mü-de
WortzerlegungPflastermüde
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich müde vom vielen Umhergehen
Beispiel:
ich bin pflastermüde, habe pflastermüde Füße
übertragen der Großstadt überdrüssig
Beispiel:
»Vater, es ist soweit, ich bin pflastermüde. Ich will pflügen und mähen und will Vieh um mich haben ...« [WelkGrambauer463]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf dem Breitscheidplatz kühlten sich Hauptstädter und Touristen am "Wasserklops" die pflastermüden Füße.
Die Welt, 02.05.2000
Wie wir aus dem Biologieunterricht wissen, gibt es für pflastermüde Großstädter keinen größeren Gesundbrunnen als die Natur.
Die Welt, 05.10.1999
Du bist pflastermüde?
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 19257
Zitationshilfe
„pflastermüde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pflastermüde>, abgerufen am 20.10.2019.

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