Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.
Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Teilnahme an unserer aktuellen Umfrage!

piken

Grammatik Verb
Aussprache [ˈpiːkən]
Worttrennung pi-ken
Häufige Falschschreibung pieken
Wortbildung  mit ›piken‹ als Letztglied: aufpiken  ·  mit ›piken‹ als Grundform: piksen
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich etw., jmdn. stechen
Beispiele:
die Rosen, Dornen piken
sich mit einer Nadel piken
ich habe mich gepikt
ein Loch ins Papier piken

Thesaurus

Synonymgruppe
ausstechen · durchlöchern · durchstechen · einstechen · lochen · stanzen · stechen · stoßen  ●  piercen  engl. · piken  ugs. · piksen  ugs.

Verwendungsbeispiele für ›piken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das damals betroffene Bein pikt und zuckt jetzt manchmal, wenn ich ruhig liegen will. [Bild, 18.09.2000]
Sie kratzen, piken, rascheln, schimmern durch oder gucken aus dem Kragen heraus! [Bild, 18.03.1999]
Die pikt einen nur mit harten Blattspitzen in die Finger. [Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 205]
Kelly pikt mit dem Finger ins morsche Holz, aus dem Loch fließt schwarzer Brei. [Die Zeit, 07.06.2010, Nr. 23]
Dann pikte er sich zaghaft und zögernd das erste beste Messer in die linke Brust. [Lichtenstein, Alfred: Cafe Klößchen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 41616]
Zitationshilfe
„piken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/piken>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
pikarisch
pikaresk
pikanterweise
pikant
pigmentlos
pikieren
pikiert
piko-
pikobello
piksen