piken

GrammatikVerb
Worttrennungpi-ken
Wortbildung mit ›piken‹ als Letztglied: ↗aufpiken  ·  mit ›piken‹ als Grundform: ↗piksen
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich etw., jmdn. stechen
Beispiele:
die Rosen, Dornen piken
sich mit einer Nadel piken
ich habe mich gepikt
ein Loch ins Papier piken

Thesaurus

Synonymgruppe
ausstechen · ↗durchlöchern · ↗durchstechen · ↗einstechen · ↗lochen · ↗stanzen · ↗stechen · ↗stoßen  ●  ↗piercen  engl. · piken  ugs. · ↗piksen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›piken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nadel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›piken‹.

Verwendungsbeispiele für ›piken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das damals betroffene Bein pikt und zuckt jetzt manchmal, wenn ich ruhig liegen will.
Bild, 18.09.2000
Kelly pikt mit dem Finger ins morsche Holz, aus dem Loch fließt schwarzer Brei.
Die Zeit, 07.06.2010, Nr. 23
Die pikt einen nur mit harten Blattspitzen in die Finger.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 205
Dann pikte er sich zaghaft und zögernd das erste beste Messer in die linke Brust.
Lichtenstein, Alfred: Cafe Klößchen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 41616
Dass es beim Blutabnehmen pikst, daran ist nichts zu ändern.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2004
Zitationshilfe
„piken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/piken>, abgerufen am 28.02.2020.

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