pinnen

GrammatikVerb · pinnt, pinnte, hat gepinnt
Aussprache
Worttrennungpin-nen (computergeneriert)
GrundformPinne
Wortbildung mit ›pinnen‹ als Erstglied: ↗Pinnwand  ·  mit ›pinnen‹ als Letztglied: ↗abpinnen · ↗anpinnen · ↗festpinnen
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich etw. mit Pinnen, kleinen Nägeln, Zwecken an etw. annageln
Beispiele:
ein Bild an die Wand pinnen
altes Titelbild einer Illustrierten, das auf die Tapete gepinnt war [S. LenzBrot131]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baum Bett Blatt Brett Bürowand Foto Karte Plakat Poster Schreibtisch Stecknadel Stellwand Tafel Tür Wand Zeichnung Zettel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›pinnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hat sich ein Stück aus einem Interview mit ihm herausgeschnitten und an die Wand gepinnt.
Der Tagesspiegel, 14.10.2003
Er spricht von den bunten Tüchern, die er an die Wand gepinnt hat.
Die Zeit, 02.02.2009, Nr. 05
Da hilft es, Tausendmarkscheine in Höhe der Siegprämie an die Wand zu pinnen?
Der Spiegel, 17.08.1992
Lisa ging ins Haus und pinnte die drei Karten neben das Fenster ihres Ateliers.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 236
Ich holte einen Reißnagel und pinnte den Zettel über den Herd.
Arjouni, Jakob: Happy birthday, Türke!, Zürich: Diogenes 1987 [1985], S. 26
Zitationshilfe
„pinnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pinnen>, abgerufen am 21.08.2019.

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