polen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung po-len
Herkunft Griechisch
Wortbildung  mit ›polen‹ als Letztglied: ↗umpolen
eWDG, 1974

Bedeutung

etw. an einen elektrischen Pol anschließen
Beispiel:
Ist die Batterie so gepolt, daß sich die Ladungen von der Grenzschicht entfernen, so verarmt diese an Ladungsträgern [ Urania1960]

Typische Verbindungen zu ›polen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›polen‹.

Verwendungsbeispiele für ›polen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In beiden Fällen aber scheint die Erwartung falsch gepolt zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 14.02.1996
Iran ist in diesem Sinne eine opportunistische Macht, die auf Überleben gepolt ist.
Die Zeit, 12.12.2011, Nr. 50
Es gibt so viele Dinge, wo wir einfach gleich gepolt sind.
Bild, 24.10.2005
Wie andere sexuell gepolt sind, wollen wir gar nicht wissen.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2001
Auch wir anderen Frauen, Gretchen und ich und Helena und wer immer, sind doppelt statt einfach gepolt.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 98
Zitationshilfe
„polen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/polen>, abgerufen am 28.11.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
polemisieren
polemisch
Polemiker
Polemik
Poleiminze
Polenpolitik
Polenta
Polente
Polentum
Poleposition