polymer

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung po-ly-mer
Wortbildung  mit ›polymer‹ als Letztglied: hochpolymer
Herkunft Griechisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Chemie, Technik durch Polymerisation, durch Verknüpfung kleinerer Moleküle entstanden, aus großen Molekülen bestehend
2.
fachsprachlich aus mehreren, vielen Teilen bestehend, hervorgegangen; mehr-, vielteilig; mehr-, vielgliedrig

Typische Verbindungen zu ›polymer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›polymer‹.

Verwendungsbeispiele für ›polymer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Welt kleinster polymerer Netzwerke führte Antonietti schließlich zur Kolloidchemie.
o. A.: Der Gutmensch von Teltow. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Aus polymeren Verbundwerkstoffen formt eine Riesenpresse Dächer für einen Geländewagen.
Süddeutsche Zeitung, 23.11.1999
Im polymeren Stickstoff dagegen ist jedes Atom mit drei anderen verbunden.
Die Welt, 30.08.2004
Die kolloidalen Systeme sind in diesem Fall den bisher verwendeten polymeren Schichten klar überlegen.
Die Zeit, 08.02.1993, Nr. 06
Prinzipiell könnten die polymeren Filamente über einen separaten Motor transportiert werden.
Zimmermann, Herbert: Molekulare Funktionsträger der Nervenzelle. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 48
Zitationshilfe
„polymer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/polymer>, abgerufen am 06.12.2021.

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