pomadig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung po-ma-dig
Wortzerlegung Pomade-ig
Herkunft Pomade
eWDG

Bedeutung

mit Pomade behandelt
Beispiel:
pomadiges Haar

Thesaurus

Synonymgruppe
bequem · ↗faul · ↗müßig · ↗passiv · ↗phlegmatisch · ↗tatenlos · ↗träge · ↗untätig  ●  pomadig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›pomadig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›pomadig‹.

Verwendungsbeispiele für ›pomadig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Haar darf nicht pomadig, muß aber dennoch exakt gescheitelt sein.
Die Zeit, 26.06.1959, Nr. 26
Die "Spatzen" sind zwar in die fünfte Liga runter gerutscht - gegen den pomadigen Club reichte es trotzdem.
Bild, 27.08.2001
Sonst könnten Sie sich jetzt nicht so pomadig eine Zigarre anzünden.
Keller, Paul: Ferien vom Ich, München: Bergstadtverl. Korn 1963 [1915], S. 259
Genau das tat der HSV mit seiner pomadigen Art in den bisherigen vier Saisonspielen nicht.
Die Welt, 27.08.2003
Und was, bitte, ist die »pomadige Schläfrigkeit« eines Sonntags und was sind »arglose Waden«, wenn nicht Beiträge für ein neues Kultbuch.
konkret, 1985
Zitationshilfe
„pomadig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pomadig#1>, abgerufen am 26.01.2021.

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pomadig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung po-ma-dig
Wortbildung  mit ›pomadig‹ als Erstglied: ↗Pomadigkeit
Herkunft zu pomałupoln obsorb, pomalutschech ‘langsam, gemächlich’ (Pomade)
eWDG

Bedeutung

salopp träge, langsam, nicht aus der Ruhe zu bringen
Beispiele:
so ein pomadiger Kerl!
er ist schon immer so pomadig
er sagte pomadig: »Mahlzeit!«
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

pomadig Adj. umgangssprachlich (nordostd. omd.) für ‘träge, langsam, bequem’ (Anfang 19. Jh.), aus an ↗Pomade (s. d.) angeglichenem pomale Adv. ‘langsam, gemächlich’, das um 1700 aus gleichbed. poln. obsorb. pomału, tschech. pomalu entlehnt ist; vgl. russ. pomálu, pomalén’ku (помалу, помаленьку) ‘nicht übereilt, langsam’. Bildungen mit dem Präfix po- dienen zur Bezeichnung einer bestimmten Art und Weise. Dem zweiten Teil liegt urslaw. *malo ‘wenig’ (zu urslaw. *malъ ‘klein’; vgl. aslaw. malo, malъ) zugrunde.

Thesaurus

Synonymgruppe
bequem · ↗faul · ↗müßig · ↗passiv · ↗phlegmatisch · ↗tatenlos · ↗träge · ↗untätig  ●  pomadig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›pomadig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›pomadig‹.

Verwendungsbeispiele für ›pomadig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Haar darf nicht pomadig, muß aber dennoch exakt gescheitelt sein.
Die Zeit, 26.06.1959, Nr. 26
Die "Spatzen" sind zwar in die fünfte Liga runter gerutscht - gegen den pomadigen Club reichte es trotzdem.
Bild, 27.08.2001
Sonst könnten Sie sich jetzt nicht so pomadig eine Zigarre anzünden.
Keller, Paul: Ferien vom Ich, München: Bergstadtverl. Korn 1963 [1915], S. 259
Genau das tat der HSV mit seiner pomadigen Art in den bisherigen vier Saisonspielen nicht.
Die Welt, 27.08.2003
Und was, bitte, ist die »pomadige Schläfrigkeit« eines Sonntags und was sind »arglose Waden«, wenn nicht Beiträge für ein neues Kultbuch.
konkret, 1985
Zitationshilfe
„pomadig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pomadig#2>, abgerufen am 26.01.2021.

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