popeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung po-peln
Wortbildung  mit ›popeln‹ als Letztglied: anpopeln
eWDG

Bedeutung

salopp mit den Fingern in der Nase bohren
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Popel · popeln
Popel m. md. ‘eingetrockneter Nasenschleim, abgebrannter Kerzendocht, kleines Kind, unbedeutender Mensch’ (19. Jh.), Nasenpöpel (Campe). Weitere Zusammenhänge unbekannt. popeln Vb. ‘in der Nase bohren’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
in der Nase bohren  ●  popeln  ugs.

Typische Verbindungen zu ›popeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›popeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›popeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich an einer Bockwurstbude stand, konnte ich nicht mal in der Nase popeln.
Die Zeit, 08.11.2012, Nr. 46
Sie haben eine Zunge, so gewaltig, dass man damit popeln könnte.
Bild, 05.08.2004
Theoretisch müsste man einen ratlosen Geheimagenten auch mal minutenlang in der Nase popeln sehen.
Die Welt, 02.09.2003
Hier wird moderne Kunst so lässig auf die Kreuzung gestellt, als würde sich einer öffentlich in der Nase popeln.
Süddeutsche Zeitung, 27.06.2000
Doch als der Staatsanwalt den Artikel 6 abhakte, popelte die Schöffin hinter der Hand.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 331
Zitationshilfe
„popeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/popeln>, abgerufen am 24.09.2021.

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