prädisponiert

GrammatikAdjektiv
Worttrennungprä-dis-po-niert

Thesaurus

Synonymgruppe
anfällig · ↗empfänglich · prädisponiert · ↗vulnerabel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie waren prädisponiert: schon eine Generation später urteilte man ziemlich nüchtern darüber.
Tucholsky, Kurt: Paganini. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914]
Besonders das Fernsehen ist mit seiner Bilderflut prädisponiert für vorschnelle Meinungsmache.
Die Zeit, 13.09.2006, Nr. 38
In Wahrheit sind tierische und menschliche Mütter genetisch dazu prädisponiert, Kosten-Nutzen-Rechnungen anzustellen.
Der Tagesspiegel, 27.04.2001
Der Grundriß der ostdeutschen Gesellschaft, ihre sozial ökonomische Ordnung, prädisponierte das Land für die Moderne.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 59
Diese Neigung zum Elementaren und Grundsätzlichen prädisponiert den Arsch eigentümlich zur Philosophie.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 274
Zitationshilfe
„prädisponiert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/prädisponiert>, abgerufen am 19.08.2019.

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