professoral

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung pro-fes-so-ral
Herkunft Latein
eWDG, 1974

Bedeutung

der Art und Weise eines Professors entsprechend
spöttisch von weltfremder Gelehrsamkeit zeugend
Beispiele:
professorale Bildung, Pedanterie
professorales Gehabe
ein professoraler Ton

Typische Verbindungen zu ›professoral‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›professoral‹.

Verwendungsbeispiele für ›professoral‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fast kahlköpfig ist er, professoral, manchmal scheint er fast abwesend.
Der Tagesspiegel, 21.11.2000
Das war wahrscheinlich ein Schutz gegen das Versinken in der amtlich gesicherten professoralen Routine.
Die Welt, 01.03.2000
Nur darf man sich diesen Professor nicht zu professoral vorstellen.
Die Landfrau, 25.07.1925
Es ergab sich ein sonderbares kulturgeschichtliches Gemälde voll mancher belustigender Belege professoraler Kurzsichtigkeit, jugendlichen Übermuts und feiger Schwäche.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 1179
Fragwürdig ist der Anspruch auf unfehlbare Objektivität eines professoralen Urteils, der in dem Verbot steckt, eine einmal abgelehnte Dissertation an einer anderen Universität nochmals einzureichen.
o. A. [thi.]: Dr. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1987]
Zitationshilfe
„professoral“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/professoral>, abgerufen am 26.05.2020.

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