propriozeptiv

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung pro-pri-ozep-tiv · pro-prio-zep-tiv · prop-ri-ozep-tiv · prop-rio-zep-tiv
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin, Psychologie Wahrnehmungen aus dem eigenen Körper vermittelnd
z. B. aus Muskeln, Sehnen, Gelenken

Verwendungsbeispiele für ›propriozeptiv‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die ontogenetische Entwicklung des Selbstkonzepts setzt schon in den ersten Lebensmonaten über propriozeptive und kinästhetische Wahrnehmungen ein.
Stahlberg, Dagmar u. a.: Selbstkonzept. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 28060
Große Bedeutung hat der Tastsinn für die Wahrnehmung der Lage und Stellung der eigenen Körperteile (propriozeptive Sinneswahrnehmung).
Herter, Konrad: Vergleichende Physiologie der Tiere, Berlin: de Gruyter 1947 [1927], S. 58
Bei der propriozeptiven Regulation der Muskellänge konnte nun ein zweites Teilsystem, das γ-System, nachgewiesen werden.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 106
Der rostrale Motokortex enthält kortikospinale Neurone mit zentralen und propriozeptiven Eingängen.
Blickhan, Reinhard: Motorische Systeme bei Vertebraten. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 197
Zitationshilfe
„propriozeptiv“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/propriozeptiv>, abgerufen am 27.09.2021.

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