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pumpern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung pum-pern
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich heftig, laut klopfen
Beispiele:
er pumpert an die Tür, Wand
sein Herz pumpert (vor Freude, Angst, Aufregung)
dröhnen, poltern
Beispiel:
[die hohen, in das Walzwerk hineingerollten Stahlblöcke] pumpern wie Wäsche in die Rolle, werden dünner und länger [ BronnenDeutschland143]

Verwendungsbeispiele für ›pumpern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Herz pumpert, vom Aufstieg natürlich, aber auch vor Freude. [Die Zeit, 21.06.2006, Nr. 26]
Erstens pumpert es links bei mir nicht unter der Diners‑Karte sondern unter der American Express. [konkret, 1985]
Wir fahren in das kleine Amtsgebäude mitten in der Stadt, pumpern dumpf an eine gepolsterte Tür. [Süddeutsche Zeitung, 28.02.1998]
Viele Abwehrbräuche, bei denen man sich um möglichst große Lautstärke bemüht, tosen, poltern, pumpern und krachen bis heute. [Der Tagesspiegel, 13.08.2002]
Zitationshilfe
„pumpern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pumpern>.

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