pumpern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungpum-pern
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich heftig, laut klopfen
Beispiele:
er pumpert an die Tür, Wand
sein Herz pumpert (vor Freude, Angst, Aufregung)
dröhnen, poltern
Beispiel:
[die hohen, in das Walzwerk hineingerollten Stahlblöcke] pumpern wie Wäsche in die Rolle, werden dünner und länger [BronnenDeutschland143]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Herz pumpert, vom Aufstieg natürlich, aber auch vor Freude.
Die Zeit, 21.06.2006, Nr. 26
Erstens pumpert es links bei mir nicht unter der Diners-Karte sondern unter der American Express.
konkret, 1985
Wir fahren in das kleine Amtsgebäude mitten in der Stadt, pumpern dumpf an eine gepolsterte Tür.
Süddeutsche Zeitung, 28.02.1998
Viele Abwehrbräuche, bei denen man sich um möglichst große Lautstärke bemüht, tosen, poltern, pumpern und krachen bis heute.
Der Tagesspiegel, 13.08.2002
Zitationshilfe
„pumpern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/pumpern>, abgerufen am 08.12.2019.

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