quabbelig

GrammatikAdjektiv
Nebenform quabblig · Adjektiv
Worttrennungquab-be-lig ● quabb-lig (computergeneriert)
Wortzerlegungquabbeln-ig
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich aus einer weichen, leicht zitternden oder glitschigen Masse bestehend, gallertartig
Beispiele:
ein quabbeliger Frosch, Pudding
sie hat ein rundes, quabbeliges Gesicht
er hat einen quabbeligen Hängebauch
ein dicker, etwas quabbliger Vierziger [ZuchardtNarr285]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

quabbelig · quabbeln · quappeln
quabbelig Adj. ‘schwammig wackelnd, weich und feist’, quabbelicht, quappelicht (18. Jh.), zu mnd. quabbel ‘dicke, breiige Flüssigkeit, Schlamm, Moorboden’, nd. Quabbe, rhein. Quabbel ‘wacklige Fettmasse, Hängebauch’. Dazu auch quabbeln, quappeln Vb. ‘sich zitternd, wabbelnd bewegen’. Alle Formen lautmalend, sich ähnlichen Bildungen wie ↗Quappe, ↗wabbeln, ↗schwabbeln (s. d.) anschließend.

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf quabbeligem Busen und wohlgerundeten Bäuchen nehmen sich die Geometrien nicht unbedingt schöner aus, sind aber lebendig wie wogende Landschaften.
Die Zeit, 11.12.2006, Nr. 51
Zitationshilfe
„quabbelig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/quabbelig>, abgerufen am 15.12.2019.

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