quackeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungqua-ckeln
Wortbildung mit ›quackeln‹ als Erstglied: ↗Quackelei · ↗Quackeler · ↗Quackler
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich, salopp schwatzen, unnütz reden
Beispiel:
Sie sollten nicht soviel quackeln ... Ein Mann quackelt nicht [FalladaWolf1,270]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

quaken · quackeln · Quackelei
quaken Vb. ‘Töne in der Art von Fröschen, Enten u. ä. von sich geben’, älter auch quacken, iterativ quackeln Vb. ‘dummes Zeug treiben, reden schwatzen’ (15. Jh.). Als Nachahmung elementarer Tierlaute hat das seit dem 15. Jh. im Dt. bezeugte Verb zahlreiche Parallelen in anderen Sprachen, vgl. mnd. mnl. quāken, quacken, engl. to quack, russ. kvákat’ (квакать), lat. coaxāre. Eine wechselseitige Abhängigkeit muß nicht notwendig vorausgesetzt werden. Vgl. mnd. quack ‘unnützes Gerede’; im hd. Grenzgebiet zum Nd. quackeln ‘unverständlich, platt sprechen’. S. auch ↗quäken, ↗quieken. Quackelei f. ‘Geschwätz’ (17. Jh.).

Verwendungsbeispiele für ›quackeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Enten quackeln, Karnickel hoppeln angstfrei, früher war das hier Jagdrevier.
Der Tagesspiegel, 08.10.1999
Leider quackeln die glubschäugigen Figuren, die Andreas Strozyk für diese deutschfranzösische Koproduktion zeichnete, ziemlich hektisch.
Die Zeit, 12.11.2001, Nr. 46
Zitationshilfe
„quackeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/quackeln>, abgerufen am 02.04.2020.

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