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quallig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung qual-lig
eWDG

Bedeutung

weich und aufgeschwemmt wie eine Qualle
Beispiele:
er hat ein qualliges Gesicht, Kinn
eine quallige (= gallertige) Substanz, Masse

Typische Verbindungen zu ›quallig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›quallig‹.

Verwendungsbeispiele für ›quallig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie halten an dem qualligen Begriff fest, weil sie glauben, erstmals seit langem wieder ein Thema gesetzt zu haben. [Süddeutsche Zeitung, 14.11.2000]
Sie war quallig wie eine Improvisation auf dem Klavier, eine Stimme mit Pedal. [Der Spiegel, 19.09.1983]
Dieses Volk wünscht doch seine schmutzige Unlogik, fühlt sich wohl in seiner qualligen Verworrenheit. [Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 108]
Das Profil der Partei wird davon nicht etwa klarer, sondern qualliger. [Der Spiegel, 18.11.1996]
Und erst dann folgt der quallige Nachsatz, daß sich der Nationalstaat im Zuge dieser Entwicklung wandeln, aber nicht auflösen wird. [Süddeutsche Zeitung, 19.02.1994]
Zitationshilfe
„quallig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/quallig>.

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