Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

quatschnass

Grammatik Adjektiv
Worttrennung quatsch-nass
Ungültige Schreibung quatschnaß
Rechtschreibregel § 2
eWDG

Bedeutung

salopp sehr nass
Beispiele:
er hatte quatschnasse Kleider, Schuhe an
sie waren quatschnass geworden
die Wäsche quatschnass aufhängen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

quatschen · Quatsch · quatschnaß
quatschen Vb. einen Ton hervorbringen, wie er hörbar wird, wenn man mit Vehemenz in breiigen Schmutz stapft, und ‘schwatzen, dummes Zeug reden’ (16. Jh.), besonders md. und nd., wahrscheinlich eine lautnachahmende Bildung (ähnlich wie klatschen, patschen, s. d.) neben einer entsprechenden Interjektion quatsch. Denkbar ist freilich auch Ableitung mit intensivierender Lautverschärfung von dem unter Kot (s. d.) angeführten Adjektiv mhd. mnd. quāt ‘böse, schlimm’. – Quatsch m. ‘Matsch, Dreck von breiiger Konsistenz’ (18. Jh.), ‘Unsinn, Geschwätz, dummes Zeug’ (19. Jh.), Rückbildung aus dem Verb. quatschnaß Adj. ‘mit Feuchtigkeit völlig durchtränkt, durch und durch naß’ (19. Jh.).
Zitationshilfe
„quatschnass“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/quatschnass>.

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