rätlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung rät-lich
eWDG

Bedeutung

gehoben, veraltend empfehlenswert, von Nutzen, ratsam
Beispiel:
Wir hatten es für rätlich gehalten, den Besuch aus der Stadt vorübergehen zu lassen [ Bergengr.Rittmeisterin274]

Verwendungsbeispiele für ›rätlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer bleibt es rätlich, den Übergang von einer Fütterungsart zur anderen allmählich vorzunehmen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 625
Es handle sich hauptsächlich um königliche Bauern, sagte Anhalt, und es scheine ihm nicht rätlich, gleich jetzt mit der Schärfe gegen sie vorzugehen.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 242
Und so war denn der arme Joachim zu einer rätlich gewordenen kleinen Nachkur wieder in die Heimat eingerückt.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 878
Für gar nicht rätlich hält er es, zu spielen, zu saufen und sich anderen Debauchen zuzuwenden.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 181
Zitationshilfe
„rätlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/r%C3%A4tlich>, abgerufen am 28.11.2021.

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